Bioland-Imkerei Alte Werkstatt
Bioland-Imkerei Alte Werkstatt
 

Bilder zum Jahreskreis der Biolandimkerei-AlteWerkstatt *Honig aus den Wäldern und Feldern* um Fronhofen, Landkreis Ravensburg, im Herzen von Oberschwaben

2013:

Nur zäh wich der Winter dieses Jahr. Nun, gegen Ende Mai hatten wir immer noch wenige Sonnentage. Der Löwenzahn ist abgeblüht und konnte von den Bienen nur während einiger kleiner Sonnenfenster beflogen werden.

 

2014:

Dieses Jahr unterschied sich der Witterungsverlauf vollkommen vom letztjährigen. Der Winter 2013/14 war milde, Schnee vermissten wir sehr.

Das Frühjahr verlief zunächst günstig für unsere Bienen: Vor allen anderen Blüten-pflanzen boten die Weiden unseren Bienen eine gute Entwicklungstracht.

Das große Blühen setzte sehr früh ein. Den Löwenzahn, konnten die Bienen doch einige Zeit -sonnig, trocken, eher kühl-windig- anfliegen, ebenso wie Zwetschge, Birne, Kirsche und Apfel in unseren -noch bestehenden!- Streuobstwiesen.

Leider folgte auf die frühe Löwenzahn- und Obstblüte, die von Sonne und kühlem Wind geprägt war, der  "große Regen". Die Rapsblüte fiel ins Wasser. 

Resumee: Eher schlechtes Blütenhonigjahr. Ertrag gering, Qualität sehr gut.

 

Waldhonig gab's keinen. Ganz im Gegenteil: Einige Völker nagten während des verregneten Sommers am Hungertuch. Auf Grund der früh einsetzenden Vegetationsphase 2014 und des damit verstärkten Varroadrucks, verbunden mit einer völlig unzureichenden Ernährungssituation bahnten sich schon früh Volkszu-sammenbrüche an, wenn der Imker nicht rechtzeitig pflegend eingriff.

 

Aus Imkersicht tröstlich waren Spätsommer und Herbst. Bei uns ergab sich nun, der Trend hatte sich schon die vergangenen Jahre abgezeichnet, eine Spättracht, die "gewichtig" war: Springkraut. Pro Volk reicht inzwischen die halbe Futtermenge im Vergleich zu den 80er/90er-Jahren. Wie die Bienen darauf überwintern? Die letzten Jahre zeigten sich keine Probleme. Vorerst...

Naturschutz? Dieser knallharte Verdrängung einheimischer Pflanzen durch das robuste Springkraut aus dem Himalaya, zeigt, wie der "Geist" wüten kann, wenn er erstmal aus der Flasche -ausgesät- ist. Diese "Spättracht" ist für uns Imker eine zwiespältige Sache.

 

2015

 

 Starke Völker im Frühjahr...dann, und nur dann, boten Natur und Witterung den Bienen die Möglichkeit, reichlich Nektar einzutragen.

 

Mit dem Erblühen  des Holunders setze Blatttracht ein. Sogar die Buchen spritzten. Unsere Bienen trugen Blatthonig ein, nur welche Bäume sie beflogen, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Eigentlich war's der Zeitpunkt der Lekanientracht. Die rotbraun bepuderte Fichtenrindenlaus, besetzet, wie jedes Jahr, die Triebspitzen., doch fiel diese Fast-Tracht dem Regen zum Opfer.

Und die grüne Tannenhoniglaus? Sie war vereinzelt zu finden und hielt uns Imker einige Zeit zwischen Hoffen und Bangen, ob die Tannentracht noch einsetzen würde. Doch die Hoffnung trog...nicht die einzige Hoffnung, die im Laufe eines Bienenjahres im Nichts endet.

 

2016

2016 bleibt als ein Bienenjahr im Gedächtnis, das zu Beginn der Blütentracht längere Regenphasen aufwies...und als ein Jahr, in dem sich die Blütentracht schließlich für Bienen und Imker doch noch ausging.

Hier im oberschwäbischen Raum ergab die Waldtracht von der Lekanie dann eine schöne zweiite Honigernte...oder auch nicht. Es scheint, je höher der Standort und je näher der Alb, umso wahrscheinlicher war eine Tracht aus der Fichte.

Das vergangene Bienenjahr 2016: Schwarmfieber? Doch eher verhalten ...

Abendstimmung mit Schwarm

Ob mir in diesem Leben nochmals so eine stimmungsvolle Photographie gelingt, sei mal dahingestellt.

Für alle Ortskundigen: Im Hintergrund sieht man/frau den Kohlplatz und dahinter den Ergetsweiler Wald.

SOMMER - bei den Bienen, daheim und in Wald und Feld

Zu den Bildern:

Im Ried hat jedes Volk mindestens einmal am Tag ein schattiges Plätzlein.

Ganz still ist  es nun im Ried, nur der Wind flüstert leise...

Kornblumen mit ihrem einzigartigen Blau...aber es dürften mehr sein

Sommerblüher , versteckt im Riedgras.

Daheim, im Schatten der Linde.

Taglichtnelken am Heimstand...längst verblüht.

Wir heißen Sie herzlich willkommen, liebeR BesucherIn,

auf den Seiten der Alten Werkstatt, "Honig aus Wald und Feld", kleine, feine BIOLANDimkerei in Fronhofen. 

 

Fronhofen liegt im Herzen von Oberschwaben, etwa 15 km nordwestlich von Ravensburg auf fast 600 m Seehöhe. Unsere Bienenvölker stehen in Fronhofen und im Umkreis von 3 km um den ländlich geprägten Ort.
Wir betreiben hier eine extensiv und ökologisch ausgerichtete Standimkerei, an
sorgfältig ausgewählten und ganzjährig beobachteten Standorten, im Ried und im Wald, die unseren Honigbienen gerecht sind. Wir sind BIOLANDimker der ersten Stunde, zertifiziert und kontrolliert.

 

Wir verkaufen nur Bienenerzeugnisse (Honig, Bienenwachs, Propolis) aus unserer Imkerei. Kein Zukauf. 

Hier fing alles an ...

 

 

Josef Jung's Bienenstand im Obstgarten. Seine Mutter schon hatte Bienen und das Wissen um die Bienenpflege aus Kreenried mitgebracht. Bis zu seinem Tode pflegte Josef 14 Bienenvölker. Bruder Franzen's Bienen standen bis zum Krieg im Gemüsegarten.

Unsere Kontaktdaten

Alte Werkstatt

 

Bioland Imkerei

"Honig aus Wald und Feld"


Franz & Claudia Jung
Am Schmiedebrunnen 8
88273 Fronreute/Fronhofen
Tel. 07505-635
Email: jungfranz@web.de
zum Kontaktformular ->

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Alte Werkstatt Bioland Imkerei Franz Jung